Projektfahrt Frankfurt/Main 26.10.2011-28.10.2011
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In keiner anderen Stadt in Deutschland scheint sich alles so um Dimensionen zu drehen. Nirgendwo zwischen Sylt und der Zugspitze ragen so viele Häuser in die Höhe, starten täglich mehr Flugzeuge und wächst das Geld so sehr in den Himmel wie in Frankfurt am Main.
Von diesem Spektakel mussten sich die Berufsschulklassen A 102/61 und A 102/65 ein eigenes Bild machen. Unter der Leitung von Frank Held und Juliane Götze konnte eine Studienfahrt vom 26.10.2011 bis zum 28.10.2011 nach Frankfurt am Main organisiert werden. Gemäß dem Motto „Frankfurt als Finanzhauptstadt Deutschlands“ wurde bereits vorher ein Programm ausgearbeitet, um den bestmöglichsten Eindruck über diese Stadt innerhalb der vorgegebenen Zeit zu bekommen.
Nachdem wir am Mittwoch, den 26.10.2011 am Hamburger Hauptbahnhof in den ICE Richtung Frankfurt eingestiegen sind, haben wir kurze Zeit später schon unser Ziel erreicht. Nach einer kleinen Stärkung in unserer zentral gelegenen Jugendherberge, hatten wir bereits um 16:00 Uhr eine Veranstaltung in den Türmen der Deutschen Bank AG. Dort wurde uns mit Hilfe einer zweistündigen Präsentation das Unternehmen näher gebracht.
Um den ersten Tag genusshaft zu beenden, haben wir am Abend im Traditionsviertel Sachenhausen zusammen in einem typischen Frankfurter Restaurant gegessen. Hier wurden dann die Erfahrungen und Eindrücke des ersten Tages ausgetauscht und zusammengefasst.
Am Donnerstag, den 27.10.2011 ging es gleich morgens um 10 Uhr weiter mit einem Besuch bei der Deutschen Börse AG. Nachdem wir uns einen Vortrag über das Unternehmen angehört hatten, konnten wir die Möglichkeit nutzen, uns ein eigenes Bild über den noch bestehenden Parketthandel in Frankfurt machen.
Um auch einen Eindruck von der kulturellen und historischen Seite der Mainmetropole zu bekommen, waren wir um 14 Uhr mit einer Stadtführerin verabredet. Mit einem enormen Wissen hat uns die Dame vieles über Frankfurt erzählt und ist dabei insbesondere auf die Tugenden der Altstadt eingegangen.
Um den Tag abzurunden, hatten wir dann ab 17 Uhr noch die Möglichkeit, uns den Commerzbank–Tower von innen anzuschauen.
Am 28.10.2011 war auch schon wieder unser Abreisetag. Doch bevor wir um 16 Uhr die Fahrt nach Hamburg angetreten sind, konnten wir am entsprechenden Morgen noch einen Redakteur der FAZ eigenhändig interviewen. Dabei hat er uns nicht nur interessante Dinge über den Beruf als Wirtschaftsredakteur erklärt, sondern ist auch auf einzelne wirtschaftliche und politische Fragen eingegangen.
Um unseren Trip in Frankfurt abzurunden, durfte auch nicht der Besuch bei der Bundesbank fehlen. Durch eine vorherige Kontaktaufnahme konnten wir dort einen Vortrag über die aktuelle Geldpolitik genießen.
Insgesamt können wir sagen, dass diese kurze Reise ein absoluter Erfolg gewesen ist. Ohne größere Zwischenfälle konnten die Schüler wie auch die Lehrer ihr Wissen durch eine optimale Vorbereitung und gezielte Organisation um ein Vielfaches erweitern. Darüber hinaus konnte jeder einzelne sich einen persönlichen Eindruck über eine Stadt machen, die in Deutschland – zumindest im Finanzsektor – ihresgleichen sucht.
(Junes Benchakroun und Johanna Kleinwort, A 102/61)
