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Geschichte der „Staatlichen Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Weidenstieg (H5)“
| 1937: Gründung der Berufsschule | Die Schule wurde im April 1937 als Schule für Lehrlinge des Kredit-, Versicherungs-, Verkehrsgewerbes sowie der Industrie gegründet. Nach den Sommerferien 1938 bezog sie das Gebäude einer vormaligen Realschule im Weidenstieg 29. Nachdem das Gebäude 1940 für das Hafenkrankenhaus beschlagnahmt war und die Schule an verschiedene andere Standorte verlagert worden war, kehrte sie 1952 in das instandgesetzte Gebäude zurück. Weitere Ausbildungsberufe sowie eine Handels- und Höhere Handelsschule waren inzwischen hinzugekommen. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der 50er Jahre nahm die Zahl der Lehrlinge stark zu, was zu Raummangel am Weidenstieg führte. Nach und nach wurden die verschiedenen Ausbildungsberufe im Dienstleistungsbereich ausgegliedert, so dass die „H5“ seit 1966 nur noch die Auszubildenden des Kreditgewerbes betreut. |
| Gebäude Schwenckestraße | Zu Beginn der 80er Jahre stieg die Zahl der Ausbildungsverhältnisse stark an. Um der erneut auftretenden Raumnot zu begegnen, erhielt die Schule das Gebäude Schwenckestraße 91-93 als zweiten Schulstandort. Dort befindet sich fast ausschließlich die Berufsschule. |
| 1953: Wurzeln des Wirtschaftsgymnasiums Weidenstieg | Im Frühjahr 1953 wurden die ersten Klassen der „Wirtschaftsoberschule am Weidenstieg“ eingerichtet. 1966 wurde die Wirtschaftsoberschule in Wirtschaftsgymnasium umbenannt. Seit Anfang der siebziger Jahre wird dort mit dem Abitur die allgemeine Hochschulreife vergeben. |
| Gebäude Telemannstraße | Wegen eines stark fortgeschrittenen Gebäudeschadens im Schulgebäudes Weidenstieg musste zu Beginn des Schuljahres 2006/2007 „der Weidenstieg“ geräumt werden. Das Wirtschaftsgymnasium Weidenstieg wanderte zwei U-Bahnstationen weiter und bezog das Gebäude einer ehemaligen Haupt-/Realschule in der Telemannstraße 10. Die Berufsschule blieb nach wie vor im Gebäude der Schwenckestraße. Nun liegt nur noch eine kleine Einbahnstraße (Odenwaldstraße) zwischen den beiden Schulstandorten und zu Pausenzeiten kann man Lehrer auf dieser „Beamtenlaufbahn“ hin und her eilen sehen. |